Zur Sache

Daß die Dresdner Polizei mittlerweile zumindest in der Nervosität ihren amerikanischen Kollegen in nichts nachsteht, hat sie am vergangenen Donnerstag mal wieder bewiesen.

Seit kurz vor Pfingsten ein Verrückter seinen Sprengstoff am Hauptbahnhof vergessen hat, reagiert man auch an der Elbe ähnlich wie in der Millionenstadt am Hudson. Demnächst werden wahrscheinlich die Fundbüros aufgelöst und man kann die Überreste seines vergessenen Gepäckstücks nur noch in der Asservatenkammer des örtlichen LKA’s abholen.

Erste Anzeichen von Nervosität kann man – jetzt wo die Prüfungen immer näher rücken – auch unter den Studenten erkennen. Langsam leeren sich die Hörsäle wieder und vor einigen trifft man mehr und mehr Gruppen Klausurbetroffener.

Der erhoffte Hitzesommer scheint trotz brütender Hitze am Siebenschläfer nun doch vorerst auszubleiben. So folgt auf die Flut im letzten Jahr nun wohl doch nicht die Trockenlegung der Elbe. Damit fällt wenigstens die Wahl zwischen Strandbad und Bibliothek nicht so schwer …

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