Zur Sache

Wem es seit August gelungen sein sollte, die in den Supermärkten heraufziehende Weihnachtszeit zu ignorieren, dem sei verheißen, daß dem Fest der Liebe nun nicht mehr zu entkommen ist.

Spätestens in dieser Woche erobern Coca-Cola-rote Männer mit schneeweißen Bärten die Innenstädte. Die Weihnachtsmarktsaison hat begonnen und damit der finale Höhepunkt der Schlacht um die letzten Plätze auf dem Gabentisch. Nur dumm, daß offensichtlich alle anderen immer gleichzeitig auf dieselbe Idee kommen. Geschubse, Gedränge und die eigene Phantasielosigkeit in letzter Minute.

Dazu die weihnachtliche Rundumbeschallung. So versauen wir uns dann gegenseitig die Adventszeit. Kein Wunder also, daß wieder hektoliterweise Glühwein durch die Kehlen fließen wird.

Gegen den immanenten Weihnachtskommerzschmerz helfen nur Rezepte aus der Kindheit. Plätzchenbacken zum Beispiel. Die kann man dann auch prima an die lieben Verwandten verschenken. Nur selber bekommen möchte man sie dann wahrscheinlich lieber doch nicht.

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